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Neue Thüringer Illustrierte 11/2003 von Andreas Kühn

Brücken bauen

Junge innovative Unternehmen haben gute Chancen in der Wirtschaft, wenn sie ihre Unternehmensgründung gut vorbereiten. Dabei finden sie weitreichende Unterstützung durch das in Gera ansässige TechnologieContor.

Junge innovative Unternehmen haben gute Chancen in der Wirtschaft, wenn sie ihre Unternehmensgründung gut vorbereiten. Dabei finden sie weitreichende Unterstützung durch das in Gera ansässige TechnologieContor.

Damit gute Ideen aus Geldmangel nicht wieder in der Schublade verschwinden, gründete Dr. Merle Arnika Fuchs vor drei Jahren in Gera das TechnologieContor. „Gerade Existenzgründer sollten beim Start in die Wirtschaft nicht den Blick für das Wesentliche verlieren“, meint die engagierte Geschäftsfrau. Mit Erfahrung und Sachverstand stehe ihr Beratungsunternehmen zur Verfügung, wenn Start-Cups einen unabhängigen Gründungsexperten, Sparringspartner oder Vermittler benötigen.

Seit dem Jahr 2000 werden von der Ostthüringer Metropole aus technologieorientierte und innovative Unternehmen, Gründungsprojekte, Investoren, Gründerinitiativen, Businessplan-Wettbewerbe sowie Dienstleister von Hightech-Unternehmen beraten. Dazu unterstützt die Firmeninhaberin bei der Erstellung von Marktanalysen tragfähiger Businessplänen und Finanzierungskonzepten und helfe damit Existenzgründern sozusagen „aus der Garage ins eigene Büro“ oder baue für Studenten eine „Brücke zwischen Universität und Wirtschaft“.

„ Gerade Thüringen biete durch die Vielzahl an renommierten Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie durch das gute Gründungsumfeld vielen Menschen eine Zukunftschance“, meint Dr. Fuchs. Dazu sollten noch mehr Menschen gut vorbereitet den Sprung in die Selbständigkeit wagen. Weltweit sind die innovativsten und produktivsten Regionen jene, wo sich Forschungseinrichtungen, Firmen, erfahrene Berater, Unternehmensgründer, Investoren und öffentliche Einrichtungen vernetzen. Dort könnten sich auch kleine Existenzen im Laufe vieler Jahre zu großen Konzernen entwickeln. Thüringen wäre dafür prädestiniert, da hervorragendes technisches und wissenschaftliches Know-how vorhanden ist und der Freistaat über international konkurrenzfähige Technologiecluster insbesondere in der Optik, der Medizintechnik und der Biotechnologie verfügt. Beispielsweise haben sich innerhalb von nur sieben Jahren in Thüringen ein international bekanntes und erfolgreiches Biotechnologie-Netzwerk entwickelt. In der Region gebe es zahlreiche Unternehmen, die weltweit in der Branche aktiv seien. Viele davon haben sich aus wissenschaftlichen Einrichtungen ausgegründet. Die rasche Umsetzung von Forschungsergebnissen in wettbewerbsfähige Produkte innerhalb effizienter Netzwerke gerate hierbei zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Das Thüringer BioInstrumente-Netzwerk besteht aus Pharma- und Biotechnologie-Unternehmen, Forschungsinstituten, erfahrenen Patentanwälten, Steuer- und Unternehmensberatern, Anwälten, Wirtschaftsprüfern, Investoren sowie öffentlichen Einrichtungen.

Dr. Fuchs rät innovativen Gründern und Unternehmern dringend, sich frühzeitig derartigen Netzwerken anzuschließen. Gerade in Bereichen wie Life Sciences, Medizintechnik, Optik und Lasertechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologie, Sensorik, Apparate- und Anlagenbau, Mikrotechnologie, neue Medien und in modernen Energietechnologien seien Thüringer Unternehmen mit federführend. An Firmen aus diesen Bereichen, an deren Partner, insbesondere Investoren, Technologietransfer-Einrichtungen, Gründungs- und Innovationsinitiativen mit starkem Technologiefokus wende sich ihr Angebot. Die Zusammenarbeit erfolge hierbei z.B. über Netzwerke wie die GET UP-Initiative Thüringens (Generierung technologieorientierter Unternehmen mit hohem Potential), „Best Practice“ im Rhein-Main-Gebiet, dem sächsischen „Futuresax“, dem Regionenmarketing Mitteldeutschland, aber auch mit dem Industrial Investment Council, diversen Landesentwicklungsgesellschaften, Fördermittelgebern, Innovationsnetzwerken, Technologieparks und Innovationszentren.

An Erfahrungen mangele es der TechnologieContor-Inhaberin nicht, führte sie doch schon 1992 Schulungen für Betriebs- und Volkswirtschaftslehre im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeit durch. Zwischen 1996 und 1998 war sie in der Bioregion Halle-Leipzig Management GmbH verantwortlich für Gründungsbetreuung und Unternehmensfinanzierung sowie für internationale Ansiedlungen. Danach agierte sie bis ins Jahr 2000 als Projektleiterin der Gesellschaft zur Förderung neuer Technologien Thüringen e.V. und betreute innovative und technologieorientierte Gründungsprojekte. Von 2002 bis 2003 war sie als Geschäftsführerin im Interimsmanagement des BioRegio Jena e.V. tätig. Auch sonst ist die rührige Geschäftsfrau noch im International Business Club Gaussig, im Industrieclub Weimar, im BioRegio Jena e.V., im Verein „Ja! für Gera“ und im Vorstand des Geraer „Fördervereins der Musik- und Kunstschule Heinrich-Schütz e.V.“ aktiv.

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