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Ilmenau / Bonn – 20.06.2007 09:55:35

High-Tech Gründerfonds beteiligt sich an der Cuculus GmbH

Der High-Tech Gründerfonds gibt mit einer Seed-Finanzierung in die Cuculus GmbH den offiziellen Startschuss für Millionen von Hotspots auf Basis privater Access Points.

Cuculus bietet eine neue Plattformtechnologie zur Nutzung „eingebetteter“ Geräte durch mehrere Parteien an. Es ist erstmals möglich, in Millionen privater WLAN-fähiger DSL-Router einen Hotspot sicher einzukapseln. Dafür werden die Eigenschaften des hardwareunabhängigen Betriebssystems ZONOS® genutzt, welches – auf Linux Basis - ebenfalls von der Cuculus GmbH entwickelt wurde.

Der Kern der Cuculus Technologie entstand in Kooperation mit der Technischen Universität Ilmenau und ist zum Patent angemeldet. Anders als bei allen anderen Ansätzen bedeutet „gekapselt“, dass sich der eingebettete Hotspot wie ein eigenes Gerät verhält. Jeder Hotspot kann unabhängig konfiguriert und mit zusätzlicher Software versorgt werden. Dies funktioniert ohne weitere Auswirkungen auf den verbleibenden privaten Teil des ursprünglichen Access Points. Auch dieser Teil kann frei konfiguriert und durch Software nach den Wünschen des Besitzers ergänzt werden. Trotz der Funktionsvielfalt, der zusätzlichen Flexibilität und der hohen Sicherheit (Privacy Protected) benötigt der Endanwender nur einen einzigen Klick, um den Hotspot zu aktivieren und seinem Provider zur Verfügung zu stellen. Ähnlich wie bei anderen Modellen erhält er dafür von seinem Provider eine monetäre Vergütung oder die Möglichkeit, in ganz Deutschland mit seinem eigenen DSL Account verschlüsselt über alle Hotspots online zugehen.

Die Cuculus GmbH ist kein weiterer Provider. Sie setzt auf eine Lizenzierung der Plattformtechnologie und Software für etablierte DSL-Provider und Gerätehersteller. Schnellstmöglich soll somit die kritische Masse für ein öffentliches WLAN-Netz erreicht werden. Den Providern wird damit zum ersten Mal eine Lösung an die Hand gegeben, die sowohl deren technischen Ansprüchen genügt, als auch den rechtlichen Rahmenbedingungen in Europa entspricht. „Der Markt ist reif für einen solchen Ansatz! Vor allem die Möglichkeit, viele Dienste, die bereits für andere mobile Netze wie UMTS entwickelt wurden, zu recyceln, macht die hohe Attraktivität aus“, so Gründer und Geschäftsführer René Böringer. Ergänzend fügt er hinzu: „Die Möglichkeit, sich im hart umkämpften DSL-Markt vom Wettbewerb zu differenzieren, erzeugt eine äußerst positive Resonanz der Provider.“

Aus den Reihen des Gründerteams führen die Diplomingenieure René Böringer und Gunnar Scharfe das Unternehmen; Holger Kärst, einer der ZONOS®-Erfinder, leitet die technische Entwicklung. Als aktiver Business Angel unterstützt Dipl.-Kfm. Frank Siegmund mit seiner langjährigen Managementerfahrung und Frau Dr. Merle Fuchs als akkreditierter Coach des HTGF die Gründer.
„Die Cuculus GmbH freut sich, den renommierten High-Tech Gründerfonds als Gesellschafter zu begrüßen. Neben dem Investment sind besonders das wertvolle Netzwerk sowie das aktive Umfeld des Fonds für Cuculus interessant“, so Gunnar Scharfe. Holger Heinen, Investmentmanager des High-Tech Gründerfonds, fasst die Gründe für die Beteiligung wie folgt zusammen: „Das Gründungsvorhaben ermöglicht die vielfältige Nutzung der millionenfach vorhandenen privaten Access Points durch innovative Dienste, die erhebliche Umsatzpotenziale erschließen können. Der technologische Vorsprung, gepaart mit dem unternehmerisch denkenden, dynamischen Gründerteam, werden die Faktoren für den erfolgreichen Markteinstieg sein.“


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